Samstag, 4. August 2018

Gspaltenhorn

Schon als kleiner Junge, als meine Eltern noch eine Ferienwohnung in Scharnachtal gemietet hatten, durfte ich auf Wanderungen im Gamchikessel immer wieder das gespaltene Horn bewundern. Dass ich es dereinst ersteigen würde, wusste ich damals noch nicht, hatte doch meine Bergsteigerkarriere damals noch nicht gestartet. Nun, nach rund 40 Jahren stand ich auf dem Gipfel.
Unsere Dreierseilschaft startete bereits um 04.30h in der Gspaltenhornhütte. Der Aufstieg bis in den Bütlassesattel erwies sich als sehr steil, aber im Lichtkegel der Strinlampe relativierte sich diese immer wieder. Bereits angeseilt am Klettern begrüsste uns die Sonne, aufsteigend zwischen Eiger und Mönch. Meist in 2er- bis max. 3er-Gelände ging es rasch in Richtung Gipfel. Um 08.30 gratulierten wir uns zu oberst. Der Abstieg wurde stark vereinfacht, wenn man sich den vielen Tau's und Seilen bediente. Die ganze Tour ist im Fels gut absicherbar. Der aus meiner Sicht herausforderndste Teil der Tour ist der Abstieg ab Bütlassesattel im sehr steilen und rutschigen Geröll. Es gibt dort auch keine Sicherungsmöglichkeiten. Schneefelder würden den Abstieg sicher stark vereinfachen.
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